Welche E-Zigarette ist die richtige für mich?

Hat man sich nach einger Überlegung dazu entschlossen, den Zigaretten den Rücken zu kehren und auf das weitaus weniger schädliche Dampfen umzusteigen, fühlt man sich nun mit einer schwierigen Aufgabe konfrontiert: Welches Modell ist das richtig für mich? Nun, diese Frage ist schwer zu beantworten. Deswegen gebe ich hier nun ein paar kleine Tipps, die bei der Entscheidung helfen sollen.

Da die Fülle an verschiedenenen Modellen kaum abzudecken ist, möchte ich hier nur auf zwei Bauweisen eingehen: Die kleinen, zigarettenähnlichen Micro-/Mini-/Slim-Modelle und die ego-Baureihe.


Micro/Mini/Slim:

Die meisten Einsteiger greifen als erstes nach Modellen, die optisch an eine herkömmliche Tabak-Zigarette erinnern. Diese Modelle (z.B. ES-504 T von Red Kiwi) sind etwas größer als eine Zigarette und natürlich schwerer. Häufig haben sie an der Vorderseite eine rote LED die beim Ziehen am Mundstück leuchtet, was die Glut einer Zigarette simulieren soll. In diesen Modellen werden automatische Akkus verwendet. Das bedeutet, dass die Elektronik des Geräts durch das Ziehen am Mundstück aktiviert wird.

Vorteile:

  • Einer herkömmlichen Zigarette sehr ähnlich
  • Leicht und kompakt

Nachteile:

  • geringe Akkukapazität
  • geringe Menge Liquid im Depot/Tank
  • Verwechslungsgefahr mit Tabak-Zigaretten

 

ego-Modelle:
Die meisten Dampfer, die den Einstieg mit einem Micro-, Mini- oder Slim-Modell gemacht haben landen über kurz oder lang bei einem größeren Modell. Größere Modelle (wie z.B. ego-T von Joyetech) haben den Vorteil einer größeren Akkukapazität und eines größeren Tankvolumens. Zudem haben solche Modelle meist so genannte manuelle Akkus. Das heißt beim Ziehen am Mundstück, muss ein Taster an der Oberseite des Akkus gedrückt werden. Durch Drücken des Tasters wird die Elektronik aktiviert und der Verdampfungsprozess gestartet. Hierbei ist ein kleinwenig Übung erforderlich, was jedoch meist schnell geht. Während man die kleinen Modelle z.B. bei der Arbeit auch mal im Mundwinkel halten kann, muss man die größeren Modelle in der Hand halten.

Vorteile:

  • größere Akkukapazität
  • größeres Tankvolumen
  • manuelle Akkus halten länger, wg. manueller Aktivierung
  • keine Verwechslungsgefahr mit Tabak-Zigaretten

Nachteile:

  • höheres Gewicht

 

Spezielle Modelle:
Wenn es gerne etwas edler aussehen darf, oder Sie zum Beispiel gerne Pfeife geraucht haben, gibt es eine große Fülle an speziellen Modellen zur Auswahl. Es gibt Modelle (wie z.B. eLea von Red Kiwi) die optisch einem Füllfederhalter nachempfunden sind und somit sehr edel anmuten. Der Fantasie sind wenig Grenzen gesetzt. So konnte ich beipielsweise kürzlich in einem Dampfershop eine E-Wasserpfeife finden.

Alle Modelle sind in den verschiedenesten Farben erhältlich. Es gibt Modelle mit einem kleinen LED-Bildschirm, der die Zughäufigkeit anzeigen kann, es gibt große und kleine Akkus, Verdampfer von klein bis gewaltig, und so weiter und sofort. Die Wahl des richtigen Modells ist in etwa vergleichbar mit der Suche nach dem passenden Handytarif – es ist in der Fülle des Angebots nicht ganz leicht. In der Regel muss man einfach verschiedene Modell ausprobieren und landet dann irgendwann bei einem den persönlichen Anforderungen entsprechenden Modell.

Zuerst sollte man für sich selbst folgende Fragen klären:

  • Soll sie aussehen wie eine Zigarette?
    • Wenn ja sollten sie zu einem Mini-/Micro- oder Slim-Modell greifen. Zu bedenken ist, dass kleinere Modelle in der Regel weniger Akkukapazität und Tankvolumen haben.
  • Muss ich mit meinem Modell über den Tag kommen, oder kann ich auch mal Zwischendurch aufladen?
    • Wenn sie zwischendurch die Möglichkeit zum Laden haben, können sie bedenkenlos ein kleineres Modell wählen. Über einen langen Ausflugstag am Strand, kommt man als starker Dampfer jedoch mit einem solchen Modell nicht.
  • Darf sie auffällig aussehen, oder eher schlicht?
    • Beide Bauweisen sind in den verschiedensten Farben erhältlich. Unauffälliger sind mit Sicherheit weiße Slim-Modelle. Hier ist jedoch die Verwechslungsgefahr mit herkömmlichen Zigaretten gegeben, was in Nichtraucherzonen gerne zu Konflikten führt.
  • Darf sie etwas größer sein, oder soll sie eher klein sein?
    • Es gilt meist die Regel: Je größer, desto länger halten Tank und Akku. Allerdings passen größere Modell nicht in jede Hosentasche.
  • Möchte ich viel Dampf oder reicht weniger?
    • Kleinere Modelle machen häufig weniger Dampf als größere.

 

Mein persönlicher Tipp: Wer von Anfang an richtig einsteigen will, macht mit einem aktuellen ego-Modell nicht viel falsch.